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Herrenhaus Roeddelin Uckermark

Templin

Die Stadt Templin gilt als die  “Perle der Uckermark“. Umgeben von Seen und Wäldern, am Rande des “Naturparks Uckermärkische Seen” und des “Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin”, ist die Region ein begehrtes Ziel für Urlauber.

Seit dem 6. Jahrhundert besiedelt, erfolgte die Stadtgründung 1230 durch Brandenburger Markgrafen. Zeugnis der langen Stadtgeschichte ist die 1735 Meter lange, vollständig erhaltene Stadtmauer, welche den historischen Altstadtkern umschließt. Templin wurde erstmals 1270 urkundlich als „Templyn“ erwähnt. 1314 wird in einer Urkunde das „Oppidum Templin“ genannt. Am 25. November 1317 wurde in der Stadt der „Friede von Templin“ geschlossen. Er beendete den Markgrafenkrieg zwischen einem Bündnis norddeutscher Fürsten und dem Markgrafen von Brandenburg. 1320 wurde erstmals ein Pfarrer von Templin in einer Urkunde erwähnt.

Wichtige Fernhandelsstraßen von Stettin nach Magdeburg und von der Oder in Richtung Hamburg  kreuzten sich in Templin und schufen die Grundlage für die Entwicklung zu einer wohlhabenden Stadt. Zum Schutz wurde Templin mit einer 1735 Meter langen und bis zu 7 Meter hohen Feldsteinmauer umgeben. Anstelle von Zinnen und Wehrgang wurden 50 halbrunde Wiekhäuser in die Mauer integriert, die ihr Stabilität gaben und als Verteidigungsplattformen, von denen aus die ganze Mauer ohne toten Winkel zu überwachen war, gut zu nutzen waren. Zwei Wiekhäuser wurden später umgebaut: der Eulenturm mit einer Tür in 6 Meter Höhe diente einst als Stadtgefängnis und nach dem Aufkommen der Feuerwaffen wurde der Pulverturm mit dem gemauerten Kegeldach errichtet. Bis heute sind die 3 Tortürme, das Prenzlauer Tor, das Berliner Tor und das Mühlentor Schmuckstücke der Templiner Stadtmauer.